Gesellschaft für Innovation, Beratung und Service mbH
 
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Elias-Projekt

Industrie 4.0 und der demografische Wandel erfordern neue Lernkonzepte

Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts "Industrie 4.0" ist die Erforschung zukünftiger industrieller Arbeits- und Produktionssysteme im Hinblick auf neue Ansätze des betrieblichen Lernens. Bei dem Wandel zur Industrie 4.0 wird eine zentrale Herausforderung darin bestehen das Potenzial neuer Technologien innerhalb soziotechnischer Systeme auch produktiv einzusetzen. Gleichzeitig werden vor dem Hintergrund der sich im Zuge des demografischen Wandels stetig verringernden Fachkräftebasis Ansätze benötigt, die im höheren Alter die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten aufrechterhalten und zielgruppenspezifisch die Mitarbeiter qualifizieren. Das angestrebte Ergebnis ist ein ganzheitliches Planungstool das es dienstleistenden und produzierenden Unternehmen unterschiedlichster Branchen ermöglicht, Lernförderlichkeit in ihre zukünftigen, aber auch derzeitigen Arbeits- und Produktionssysteme zu integrieren.

Webseite Elias

Studie Ulrich Bochum: Gewerkschaftliche Positionen zu Industrie 4.0


Branchenreport Holzbearbeitungsmaschinen

Reihe: Study der Hans-Böckler-Stiftung, Bd. 325. Düsseldorf: 2016

Die Holzbearbeitungsmaschinenindustrie ist eine besondere Branche innerhalb des deutschen Maschinenbaus, die international sehr wettbewerbsfähig ist und hochinnovativ am Markt agiert. Sie setzt auf eine flexible Qualitätsproduktion im High-end-Bereich der Produktpalette, die nur mit einem hohen Anteil qualifizierter Fachkräfte mit ausgeprägtem Erfahrungswissen funktionieren kann. Dabei spielen die Standorte in Deutschland nach wie vor eine herausragende Rolle. Ein Viertel des weltweiten Produktionsvolumens dieser Branche wird dort hergestellt und zu 70 Prozent exportiert. Kennzeichen der insbesondere kleinen und mittelständischen, meist im Familienbesitz befindlichen Unternehmen ist, dass nur wenige Informationen zur ökonomischen Situation oder Angaben zur Beschäftigungssituation zu finden sind. Hier setzt die Branchenanalyse an, indem sie die Branche in der Wertschöpfungskette der Holzwirtschaft verortet, zunächst die großen Unternehmen und dann anschließend die kleineren Unternehmen in kurzen Profilen darstellt, auf die qualitative und quantitative Struktur der Beschäftigung eingeht sowie Stärken und Schwächen dieser Branche analysiert.

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Solarindustrie: Photovoltaik

Boom-Krise-Potentiale-Fallbeispiele, OBS-Arbeitspapier Nr. 4

Die Solarindustrie war zu Beginn des neuen Jahrhunderts in Ostdeutschland ein industriepolitischer Hoffnungsträger. An sie wurden Erwartungen an die Schaffung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze in einer von Deindustrialisierung geprägten Region geknüpft. Zehn Jahre später ist diese Euphorie weitgehend verflogen. Nach einem Boom zum Aufbau industrieller Kapazitäten und einem erheblichen Zubau von photovoltaischen Anlagen auf den Dächern der Republik schlitterte der Industriezweig ab 2009 in die Krise. Preisverfall durch chinesische Konkurrenz, Umbau des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) und gescheiterte Umwandlungsprozesse der Unternehmen vom Start-up zu Börsen notierten Aktiengesellschaften bilden die Hintergrundfolie für eine abgebrochene Erfolgsgeschichte. Die Studie zeichnet die Entwicklung dieser Branche nach und thematisiert Stärken und Schwächen der Unternehmen, denen in sechs Fallstudien nachgegangen wird. Dabei werden auch die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen thematisiert, die seit längerem in der Kritik stehen. Die weitere Entwicklung der Branche wird von verschiedenen Unternehmensberatungen vielfach in negativen Farben gemalt. Die Autoren sind jedoch der Meinung, dass die  anstehende Phase der Konsolidierung nicht zu einem Verschwinden der Hersteller führen wird, da nach wie vor erhebliche Wachstumspotenziale vorhanden sind. 

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